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Der Arbeit der Rhythmik unterliegt ein pädagogisches Prinzip. Grundlage ist die Auseinandersetzung mit Bewegung, mit der Beziehung von Musik und Bewegung und mit Erkenntnissen über die Wirkung dieser Verbindung auf den Menschen. Rhythmische Mittel aktivieren die Wahrnehmungsfähigkeit. Das Empfinden der Teilnehmer ist Thema und wird in Verbindung zu ihrer Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit gebracht.

Schritt für Schritt wächst durch Probieren, Verändern und wieder Probieren das Bewusstsein für das eigene Tun und für Gestaltungsmöglichkeiten. Die Aktionen bringen die Teilnehmer mich sich und der Gruppe in Kontakt. Bewegung, Klang, Stimme, Sprache, und verschiedene Materialien regen Prozesse auf sensomotorischer, sozialer, kreativer und kognitiver Ebene an.

Die vorgegebenen Situationen in der Rhythmik lassen Spielraum für eigene Gestaltung. Das selbstbestimmte Handeln innerhalb einer Struktur bringt die Notwendigkeit mit sich, selbst Kriterien für Entscheidungen zu entwickeln, also die eigenen Ressourcen zu aktivieren. Die Angebote implizieren unter anderem eigenverantwortlich zu agieren, das eigene Maß zu finden, die Gruppe als Gegebenheit und Chance zu erkennen, seine Individualität zu wahren, sich im Probieren zu entfalten.